Gebirgs- und Outdoormedizin
Das aktuell erfolgreichste Buch des SAC-Verlages

 

 

 

Die zweite Auflage unseres Buches „Gebirgs- und Outdoormedizin – Erste Hilfe, Rettung und Gesundheit unterwegs“ ist seit dem Herbst 2011 erhältlich. Dieses im SAC-Verlag erschienene Kompendium ist das erfolgreichste Buch, welches der Schweizer Alpen-Club SAC bislang herausgegeben hat.

 

Nachdem die Erstausgabe im Jahre 2010 innerhalb kurzer Zeit vergriffen war, wurde das Buch einer grundlegenden Überarbeitung unterzogen, um es an die neuesten medizinischen Standards anzupassen.

Insbesondere das Kapitel 9.2 Reanimation wurde grösstenteils neu verfasst, da die Richtlinien für Wiederbelebungsmassnahmen im Jahre 2010 durch das International Liaison Committee on Resuscitation (ILCOR) sowie das Swiss Resuscitation Council (SRC)verändert wurden. Diese neuen Richtlinien wurden damit erstmalig in ein deutsch- und französischsprachiges Buch integriert und einem breiten Laienpublikum zugänglich gemacht.

 

 

 

Das Überleben sichert primär der Laienhelfer – weniger der Profi

Ein plötzlicher Herzkreislaufstillstand gehört zu den Haupttodesursachen in Europa. Sofern in der Zeit bis zum Eintreffen professioneller Hilfe durch eine Herzdruckmassage (HDM) ein minimaler Blutstrom aufrechterhalten wird, haben die betroffenen Personen eine bis zu 75%ige Überlebenschance. Die Integration von Laienhelfern ab der ersten Minute des Notfalls ist daher unabdingbar. Grundsätzlich neu ist, dass bei einem nicht durch Ersticken hervorgerufenen Kreislaufstillstand eine alleinige HDM in den ersten Minuten genauso effektiv ist wie eine HDM kombiniert mit Atemstössen. Da sich bislang viele Ersthelfer aus Ekel oder Angst vor übertragbaren Krankheiten scheuten, eine Mund-zu-Mund- bzw. Mund-zu-Nase-Beatmung durchzuführen und daher erst gar nicht mit Wiederbelebungsmassnahmen begannen, ist das neue ILCOR / SRC-Konzept eine grosse Chance.

 

 

Download

Wir halten es für unabdingbar, dass die neuen Reanimations-Richtlinien einem breiten Publikum kostenlos zur Verfügung gestellt werden. Daher haben wir das Kapitel 9.2 Reanimation hier zum Download bereitgestellt. Gerne stehen wir Ihnen für weitere medizinische Anfragen zu Verfügung.

 

 

 


 

 

Autorenliste

 

Hauptautoren
Dr. med. Anna G. Brunello, brunelloa@hotmail.com
Dr. med. M. Walliser, walli@spin.ch
Dr. med. Urs Hefti, swissyeti@bluemail.ch

Weitere Autoren (alphabetisch)
Dr. med. Roland Albrecht
Andres Bardill
Dr. med. Daniel Barthelmes
Dr. med. Hans Peter Bircher
Dr.med. Bruno Durrer
Dr. med. Christian Giger
Dr. med. dent. Gian Andrea Hälgieder
Urs Hirsiger
Med. pract.  Alex Kottmann
PD Dr. med. Susi Kriemler
Dr. med. vet. Jacqueline Kupper
Prof. Marco Maggiorini
Dr. med. Christophe Marti
Dr. med. Tobias Merz
Dr. med.  Stephanie Meusel
Dr. med. René Meyrat
Med. pract. Katharina Schenk-Jäger
Dr. med. Christian Schlegel
Dr. med. Eckehart Schöll
PD Dr. med. Andreas Schweizer
Dr. med. Thomas Szeless
Dr. med. PhD Yann Villiger
Dr. med. Daniel Walter
Dr. med. Urs Wiget

 


 

 

Geleitwort

 

Nicht die Anzahl der Atemzüge zählt im Leben, sondern die Momente, die einem den Atem stocken lassen. Diese Momente können positiver aber auch negativer Art sein. Jeder wünscht sich verständlicherweise nur die positiven zu erleben. Dafür ist dieses Buch jedoch nicht geschrieben worden, um die schönen atemlosen Momente erleben zu können sollte eher das Programm einer Bergschule konsultiert  werden. Damit es nicht zu den negativen Momenten der Atemlosigkeit kommen soll, dafür haben sich die Autoren Zeit genommen und die Kapitel dieses Buches geschrieben. Sie halten es jetzt  in und haben es in ihren Händen und können mit dem Studium des Inhaltes die Wahrscheinlichkeit des Eintreffens von Krankheiten und Unfällen verringern.

Wer in die Berge geht macht keinen Badeurlaub. Auch bei bester Vorbereitung kann es Steinschlag geben, schnell ist ein Ausrutscher passiert und die Höhenkrankheit vorauszusagen ähnelt der Wetterprognose. Welche Gefahren eine Bergtour, ein Trekking oder nur schon ein Aufenthalt im Freien mit sich bringt, wie man sich vorbereiten kann und was zu tun ist, wenn ein Unfall passiert, dies alles ist auf spannende Art im vorliegenden Buch nachzulesen.  Durch sein handliches Format eignet es sich auch als Ratgeber im Rucksack, als Lektüre in der Hütte und als Begleiter auf einer Expedition. Als Erstausgabe vereint es in neuer Form das aktuelle Wissen in komprimierter Form über alle Belange der Berg- und Outdoormedizin. Als Autoren konnten namhafte Höhenmediziner der Schweiz gefunden werden. Ich gratuliere Brunello/Walliser/Hefti zu ihrem Werk und versichere Ihnen auch in Zukunft die Unterstützung der Schweizerischen Gesellschaft für Gebirgsmedizin in ihrem Bestreben wie mit diesem Buch den Aufenthalt in unseren Bergen sicherer zu machen, die Behandlung von Erkrankten oder Unfallopfern zu optimieren und die bestmögliche Rettung  aus Notfällen zu erreichen.

Walo Pfeifhofer, Präsident SGGM, Mai 2010