Glossar/FAQ

 

Bergsteigen und Trekking - immer mehr Menschen geniessen diese Hobbies. Vielen sind die Gefahren nicht bewußt, denen sie sich ausetzen. Hier werden die verschiedenen Arten der Höhenkrankheit ausführlich beschrieben:

 

» Akute Höhenkrankheit, syn. AMS (Acute Mountain Sickness)

» Höhenhirnödem, syn. HACE (High Altitude Cerebral Edema)

» Höhenlungenödem, syn. HAPE (High Altitude Pulmonal Edema)

» Netzhautblutung, syn. HARH (High Altitude Retinal Haemorrhage)

 

In naher Zukunft gibt es auch ergänzende Artikel zu folgenden Themen:

Physikalische  Veränderungen in Höhenlagen

Physiologische Höhen-Anpassungsmechanismen

 

 

Gerne beantworten wir auch Ihre Fragen zur gebirgsmedizinischen Thematik. Vielleicht ist bei Ihnen oder in Ihrem Bekanntenkreis eine Höhenproblematik aufgetreten? Oder Sie möchten sich vor einer Urlaubsreise mit Höhenaufenthalt genauer informieren. Bitte kontaktieren Sie unsere Spezialisten.

 

 

 

 akute Höhenkrankheit (AMS) Kopfschmerzen, Appetitlosigkeit, beeinträchtigtes Allgemeinbefinden, Übelkeit, Erbrechen, Schwindel, Schlafstörungen und periphere Ödeme
Höhenlungenödem (HAPE)
Plötzlicher Leistungsabfall, Atemnot, Husten, Engegefühl im Brustkorb, Rasseln beim Atmen, im Endstadium Fieber
Höhenhirnödem (HACE)
Ataxie (Gleichgewichtsstörungen) verbunden mit extremen Kopfschmerzen, Erbrechen und allen Formen der Bewusstseinseintrübung bis hin zum Koma
periphere Ödeme
teigige Schwellungen der Hände, Füsse oder des Gesichtes
Netzhautblutungen
„blinde“ Flecken im Blickfeld, schlechte Sicht bei Dämmerung, unscharfes Sehen, vermehrte Sonnenlichtblendung, "Schmutzflecken" auf der Brille, die nicht weggewischt werden können
Akklimatisationstaktik
Wie schnell steigt man am besten in die Höhe, besondere Massnahmen zur besseren Akklimatisation.
Unterkühlung
Muskelzittern: 35-32°C; eingetrübtes Bewusstsein, kein Muskelzittern: 32-28°C; Bewusstlosigkeit: 28-24°C, erhaltene Vitalzeichen bei EKG-Veränderungen; Bewusstlosigkeit, Scheintod: 24-13°C; Tod: <13 (9?)°C
Erfrierungen
kalte Körperenden, Frostblasen und -beulen, schwarze Zehen- und Finger
Sonnenbrand / Sonnenstich
Rötungen und Blasenbildung nach Sonnenexposition in der Höhe; Benommenheit bis hin zum Koma, Fieber
Unfälle
Von der leichten Verstauchung bis hin zum tödlichen Absturz - Unfälle im Gebirge treten häufiger auf als allgemein vermutet.
Lawinenunglück
Verschüttung und Teilverschüttung durch Lawinen und Schneebretter mit allen Varianten von Verletzungen, Unterkühlungen und Erstickung.
Notfallapotheke beim Wandern / Trekking
Was sollte man mitnehmen und was ist überflüssiger Ballast. Auch eine Frage der Art des Unternehmens.
Infektionen beim Trekking
Beim Trekking in aussereuropäischen Ländern treten gehäuft Magen-Darm-Probleme, Haut-, Zahnfleisch- und Augenentzündungen auf.
Finger- / Handprobleme beim Klettern
Sehnen- und Ringbandverletzungen, Nerveneinklemmungen, Gelenksverletzungen, Überbeanspruchung, Schwellungen
BASE-Jumping
Der "Kick" der freien Falls und mögliche Risiken oder Verletzungsmuster

 

 

 

Andere Fragen?

 

Falls die oben genannten gebirgsmedizinischen Stichpunkte zu keiner Ihrer Frage passen, versuchen wir eine Antwort für Sie zu finden.